Gewerbe und Industrie Aesch    Vereinigung der kleinen und mittleren Unternehmen KMU

Politische Empfehlungen

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Die aktuell unterzeichnete Politcharta
polit-charta_von_giv_unterzeichnet.pdf [6.77 MB]

 
Gewerbe sucht Einfluss in Politik

Das Bewusstsein dafür, dass Geld zuerst erwirtschaftet werden muss, bevor es ausgegeben werden darf, ist bei Unternehmern ungemein ausgeprägter als bei den vielen Juristen und Beamten, die sich politisch betätigen.
Ebenso dürften die Sinne der Gewerbetreibenden geschärfter sein für die Auswirkungen neuer Gesetze im Alltag eines Unternehmers.

Für Wirtschaftskammer-Präsident Andreas Schneider ist darum klar: «In der Politik braucht es mehr Gewerbetreibende aus den KMU.» Dass diese auch bürgerlicher politisieren als andere Bevölkerungskreise, ist für die Wirtschaftskammer eine erwünschte Begleiterscheinung. Aber: Zu oft finden Unternehmer kaum Zeit, sich für die Politik einzusetzen. Das hat Andreas Schneider als Problem erkannt und darum unter dem Dach der Wirtschaftskammer 21 Baselbieter Gewerbe- und Industrievereine vereinigt, die gestern am «KMU Network-Grill» der Wirtschaftskammer in Kaiseraugst eine «Polit-Charta» unterzeichnet haben. Auf der Agenda sind vier Stossrichtungen aufgeführt.

Unter dem Titel «Allgemeine politische Sensibilierung» soll sich das Gewerbe erstens durch regelmässige Treffen mehr Gehör in der Politik verschaffen.

Zweitens will man periodische Informations-Veranstaltungen für die Bevölkerung durchführen.

Weiter will man den «politischen Nachwuchs fördern». Dazu sollen die Gewerbe- und Industrievereine aktiv in ihren Reihen Kandidaten sondieren, welchen man
Gelegenheit gibt, an Veranstaltungen aufzutreten, damit sie die für Wahlen erforderliche Bekanntheit gewinnen.

Schliesslich, als vierter Punkt, unterstützen die Vereine die Kampagnen ihrer Kandidaten. Die Wirtschaftskammer kontrolliert jeweils am Ende des
Kalenderjahrs, ob die Vereinigungen ihre Hausaufgaben gemacht haben und setzt die Ziele für das nächste Jahr fest.

Die Charta wurde am Rande des «KMU Networking-Grill» verabschiedet, an dem rund 500 Gäste vom Weltmeisterteam von «Big Boys Barbeque» in Augusta Raurica bekocht wurden. Stunden vor dem Grillhappening hat der Wirtschaftsrat die Parolen für die Abstimmung vom 28. September gefasst: Ja zur Mehrwertsteuer-Vorlage, Nein zur Einheitskrankenkasse. Und: Keine Parole zur Fusions-Vorlage.

Von Daniel Wahl

 

 

 

 
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bei der LANDRATSWAHL vom 8. Februar 2015

und zwar in alph. Reihenfolge:
Rolf Blatter, Gfeller Consulting, FDP
Urs David, DTB GmbH (Treuhand und Beratung), CVP
Geraldine Häring, immotreu gmbh, CVP
Christian Helfenstein, Angenstein AG, CVP

 
Vorstellung der Kandidaten mit einem kleinen Fragekatalog
landrats-wahlempfehlung-gewerbe-industrie-aesch-08-02-2015.pdf [344 KB]

 

 
Bürgerliche Regierungsratskandidierende stehen am KMU-Lunch Rede und Antwort

Rund 80 Gewerblerinnen und Gewerbler besuchten den KMU-Lunch von Gewerbe und Industrie Aesch am Montagmittag, bei dem die bürgerlichen Regierungskandidierenden zuerst von Wirtschaftskammerdirektor Christoph Buser und danach von den Anwesenden interviewt wurden. Der Anlass im Restaurant Mühle in Aesch war der dritte von vier KMU-Lunches mit Anton Lauber, Thomas Weber, Sabine Pegoraro und Monica Gschwind.

 

 
Die KMU sind das Rückgrat der Baselbieter Wirtschaft – zu ihnen ist Sorge zu tragen. Das wurde rasch klar am dritten KMU-Lunch vom Montagmittag, 26. Januar 2015, im Restaurant Mühle in Aesch, zu dem sich rund 80 Gäste einfanden. Michael Dreier, Präsident des Gewerbevereins Gewerbe und Industrie Aesch, der das Patronat des Anlasses übernommen hatte, gab denn auch seiner Freude darüber Ausdruck, dass der Event mit den bürgerlichen Regierungsratskandidierenden derart gut besucht wurde. Unter den zahlreichen Gewerblerinnen und Gewerblern konnte Dreier auch die Aescher Gemeindepräsidentin, Landrätin und ehemalige Landratspräsidentin Marianne Hollinger, sowie die Landräte Jacqueline Wunderer, Christof Hiltmann und Georges Thüring im Publikum begrüssen.

Ziel des KMU-Lunches war es, dass die Gewerblerinnen und Gewerbler ihre Fragen und Anliegen direkt bei den vier bürgerlichen Regierungsratskandidierenden Anton Lauber, Thomas Weber, Sabine Pegoraro und Monica Gschwind vorbringen können. In die Zange genommen wurde das bürgerliche Viererticket zuvor von FDP-Landrat und Wirtschaftskammerdirektor Christoph Buser. Dieser wollte unter anderem wissen, ob es denn um die Finanzen im Kanton wirklich so schlecht bestellt sei, wie man immer lese und höre.

Finanzdirektor Anton Lauber bezeichnete die Lage als angespannt aber nicht aussichtslos. «Leider wurde der Kanton Baselland schlecht geredet, und dabei machen gerade die Unternehmen einen sehr guten Job», sagte Lauber. Ziel sei es, bis 2018 wieder auf einem Selbstfinanzierungsgrad von 100 Prozent zu stehen. Dann aber werde die Unternehmenssteuerreform III ab 2019 die KMU stark betreffen. Lizenzboxen seien zwar für die Region insgesamt eine zielführende Lösung, für das Baselbiet sei aber eine Gewinnsteuersenkung notwendig. Lauber stellte einen Steuersatz von 12 bis 16 Prozent in Aussicht. Zudem habe sich die Regierung klar gegen eine Wiedereinführung der Kapitalgewinnsteuer ausgesprochen.

Bei den Steuern sieht auch Monica Gschwind Handlungsbedarf. Die Gemeindepräsidentin von Hölstein, die zum ersten Mal für einen Regierungsratssitz kandidiert, wies darauf hin, dass der Kanton Baselland zwar bei den unteren Einkommen und tiefen Vermögen attraktiv sei. Bei den oberen Einkommen und hohen Vermögen hingegen befinde sich das Baselbiet schweizweit in den hinteren Rängen. Das gelte es zu korrigieren. Zudem sprach Gschwind die Kostenexplosion im Bildungswesen. Seit dem Jahr 2000 seien die Bildungskosten im Baselbiet um 40 Prozent gestiegen, ohne dass es für die Schülerinnen und Schüler zu deutlichen Verbesserungen gekommen wäre, so Gschwind. «Ich wehre mich gegen zu viel Bürokratie im Bildungswesen. Das Geld darf nicht einfach in der Verwaltung versickern.»

Die in Pfeffingen wohnhafte Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektorin Sabine Pegoraro genoss ein eigentliches Heimspiel. Sie erläuterte ihre Pläne in der Regierung für die nächsten vier Jahre. Wichtige Projekte sind für sie demnach die Erstellung des Vollanschlusses Aesch und des Knotens Angenstein und eine zeitnahe Sanierung des Schänzli-Tunnels unter Einbezug einer vorherigen Kapazitätserweiterung, beispielsweise mittels einer weiteren Tunnelröhre. Im Bereich Energiepolitik konzentriere sie sich auf das Baselbieter Energiegesetz mit dem Baselbieter Energiepaket, das eine Erfolgsgeschichte sei, von der die KMU-Wirtschaft stark profitiere.

Auch für Volkswirtschaftsdirektor Thomas Weber ist ein Ausbau der Verkehrsinfrastruktur entscheidend – und zwar für die Wirtschaftsförderung. Das liege daran, dass sich die Wirtschaft stets entlang der Verkehrswege entwickle. Dabei bestehe Wirtschaftsförderung nicht nur darin, Projekte umzusetzen, es handle sich vielmehr um eine Geisteshaltung. «Diese soll sich über die ganze Verwaltung in Kanton und Gemeinden ausbreiten», forderte Weber. In der Amtsstube gehe es nicht darum, den Unternehmen Steine in den Weg zu legen, sondern im Gegenteil zu helfen, den Spielraum des Gesetzes auszunutzen – zugunsten der Unternehmen.

Zum Abschluss des KMU-Lunches wurde ein Apéro riche serviert, bei dem sich die Gäste und die Politiker unterhielten. Zuvor wies Michael Dreier auch auf die Landratskandidierenden hin, die bei Gewerbe und Industrie Aesch Mitglied sind: Rolf Blatter (FDP), Urs David (CVP), Geraldine Häring (CVP) und Christian Helfenstein (CVP).

 
IG Aesch    Interessens-Gemeinschaft der Detaillisten in Aesch
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Gemeinschaftswerbung im Wochenblatt 2017
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